Archiv für die Kategorie „Gesundheit“
Das Internet kann keinen Arzt ersetzen
Da ist wieder dieser Druck in der Magengegend. Der war letzte Woche auch schon da. Und dieses Ziehen im Rücken. Und überhaupt, diese Antriebslosigkeit in letzter Zeit. Klassische Themen, zu denen als erstes das Internet befragt wird. Vielleicht stößt man ja in einem Forum auf einen wertvollen Tipp? Da gibt es doch auch diesen Gesundheits-Check. Der sagt einem nach der Beantwortung einiger Fragen, ob man sich gesund ernährt, genug Sport treibt und woran man denn nun wirklich leidet. Die Fragen klingen vielversprechend und professionell. „Wie oft essen Sie Fleisch?“ und „Wie häufig treiben Sie Sport?“ sind die klassischen Fragen solcher Tests. Wer zu oft Fleisch isst und zu selten Sport treibt wird angehalten, dies zu ändern, um seine Gesundheit zu erhalten. Viel mehr kann so ein Gesundheits-Check im Internet nicht liefern. Die Fragen sind standardisiert. Manchmal ist unter den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gar keine zutreffende dabei, sodass am Ende ein Ergebnis erscheint, das nicht viel mehr aussagt als das Tageshoroskop des Betroffenen.
Für einen ernsthaften Gesundheits-Check und erst recht, wenn man konkrete Symptome aufweist, sollte man einen Arzt konsultieren. Denn nur dieser kann eine genaue Untersuchung durchführen, die auf den Patienten zugeschnitten ist.
Möchte man beispielsweise zukünftig mehr Sport treiben, weil man jahrelang jeder körperlichen Ertüchtigung aus dem Weg gegangen ist, sollte man vorher dem Hausarzt einen Besuch abstatten. Nicht jeder Sport ist für jeden gleichermaßen geeignet. Möchte man als Untrainierter den marathonbegeisterten Nachbarn beim Laufen begleiten, sollte man sich zuvor von einem Arzt durchchecken lassen, um sicher zu gehen, der Belastung gewachsen zu sein.
Ab einem Alter von 35 Jahren wird eine spezielle Vorsorgeuntersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Diese steht jedem gesetzlich Krankenversicherten fortan alle zwei Jahre zu. Diese Untersuchung umfasst neben der körperlichen Untersuchung unter anderem einen Urin- und einen Bluttest. Eine solche Untersuchung ist zwar etwas aufwendiger als ein paar Mausklicks am Computer, aber sinnvoll, möchte man etwas über den eigenen Gesundheitszustand erfahren.
Gut informiert mit dem Lexikon über Heilpflanzen
Das ist die bittere Aloe, setzt man sich drauf, dann tut es weh“, reimte Wilhelm Busch über die Heilpflanze, die wie Zwiebel und Knoblauch zur botanischen Familie der Liliengewächse gehört. Fakt ist, dass bei rund 100 Krankheiten die Aloe die Therapie unterstützen und beschleunigen kann, zum Beispiel bei Fibromyalgie/Muskelschmerzen. Hilfreich ist auch ein Vitalgetränk aus der Aloe, das schon die alten Ägypter kannten und das Dioskurides, ein griechischer Arzt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., beschrieben hat. Von rund 400 Aloe-Arten werden vier für Heilzwecke verwendet.
Ein Heilpflanzen Lexikon ist für alle, die sich für Kräuter und das, was die Natur bietet, interessieren, ein ideales Nachschlagewerk. Hier erfährt man, das Hagebutten-Mus viel Vitamin C enthält; interessant sind auch Hinweise, dass man die Blütenblätter der Heckenrose am besten kurz vor Mittag pflückt, weil es sich um eine Pflanze mit ätherischen Ölen handelt, die sich sonst verflüchtigen würde. Hier finden sich Infos über Charakteristika und Anwendungsgebiete von Quendel, Dost, Holunder, Brennnessel, Johanniskraut und weiteren Heilpflanzen. Der zartrosa blühende Gundermann mit dem vierkantigen Stängel gilt als Würzpflanze für Soßen und Getränke. Gund ist das althochdeutsche Wort für Eiter; die Gundlrebe ist wegen ihrer antiseptischen und antibiotischen Wirkung auch als Soldatenpetersilie bekannt. Das sind Kenntnisse die man erwirbt, wenn man ein Heilpflanzen Buch aufmerksam durchblättert. Anhand des Fachbuchs lässt sich eruieren, dass Girsch, das Podagra-Kraut, kein „Unkraut“ ist, sondern dass man aus den Blättern Umschläge machen kann, die harntreibend wirken. Schon Hippokrates hat die Heilwirkung der Brennnessel empfohlen; will man sie ernten, muss man beherzt zupacken. „Brennt“ man sich trotzdem, dann hilft es, wenn man Spitzwegerich oder Hauswurz draufträufelt. Diese bewährten Hausmittel helfen auch bei Mückenstichen.
Wie sieht der Holunderbaum aus, wie der giftige Attich, mit dem der schwarze Holunder, der oft am Straßenrand zu finden ist, und dessen Blüten aufrecht stehen, leicht verwechselt wird? Auskunft gibt das Heilpflanzen Lexikon, das zudem Tipps für Wellness und Gesundheit bereithält.
Mit oder ohne Rezept?
Es gibt immer mehr Produkte, die man in der Apotheke rezeptfrei erwerben kann. Grundsätzlich betrifft das die gesamte Palette der Hautpflege, der Babypflege und der Zahnpflege. Auch verschiedene medizinische Wirkstoffe kann man ohne Rezept erwerben. Dabei braucht man nur an Hustensaft, Grippemittel, Durchfallmittel oder den Bereich der Schmerzmittel zu denken.
Was in einer deutschen Apotheke rezeptfrei verkauft werden darf, ist in einem Anhang zum Arzneimittelgesetz festgeschrieben. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es sich um Mittel mit Wirkstoffen handelt, von denen im Allgemeinen bei einer ordnungsgemäßen Anwendung keine Gefährdungen für den Menschen ausgehen. Das trifft vor allem auf das riesige Angebot der homöopathischen Präparate zu, die man nahezu durchgängig in der Apotheke rezeptfrei erwerben kann.
Was mit und was ohne Rezept verkauft werden darf, ist letztlich auch von der Mitwirkung der gesetzlichen Krankenkassen abhängig, die durch die Freigabe von Wirkstoffen zum freien Verkauf größere Einsparungen bei den Behandlungskosten erzielen können. Kosten für Medikamente, die man in der Apotheke rezeptfrei kaufen kann, werden von den gesetzlichen Krankenkassen nämlich nicht übernommen. Deshalb ist seit der letzten Gesundheitsreform auch das Phänomen zu beobachten, dass immer mehr Wirkstoffe und Präparate für den Verkauf ohne Rezept freigegeben werden.
Wenn man sich die Onlineangebote anschaut, stellt man fest, dass die ausländische Apotheke rezeptfrei auch Wirkstoffe verkaufen kann, die man in Deutschland nur auf Rezept bekommt. Das liegt daran, dass die Freigaben für den rezeptfreien Verkauf Sache der einzelnen Länder sind und einige Länder sich in diesem Bereich deutlich freizügiger zeigen als andere. Damit öffnet man auch dem deutschen Interessenten Tür und Tor, denn was er bei einer deutschen Onlineapotheke nicht bekommt, bestellt er halt bei einer niederländischen, luxemburgischen oder kanadischen Apotheke.
Damit ist allerdings auch eine Gefahr verbunden. Die entsteht nicht nur daraus, dass die einzelnen Wirkstoffe auf dem internationalen Parkett völlig unterschiedliche Handelsnamen haben, sondern auch anders dosiert sind. Hier sollte man vor der Anwendung genau schauen, dass man sich nicht versehentlich eine Überdosis verpasst! Auch die Inhaltsstoffe weichen voneinander ab, sodass hier ein deutlich erhöhtes Allergie- und Abhängigkeitsrisiko besteht.
Thema Nabelschnurblut und Stammzellen
Die Geburt eines Kindes ist nicht nur für alle Erstlingseltern ein einschneidendes Ereignis. Bereits während der Schwangerschaft sorgen sich viele Eltern um die Gesundheit des Kindes und auch eine spätere mögliche Erkrankung steht oft wie ein böser Geist im Raum. In jüngster Zeit haben Forschungen zum Nabelschnurblut Entdeckungen gemacht, die junge Eltern beruhigen können. Nabelschnurblut Stammzellen sind ganz besondere Zellen. Auch wenn sie nicht mehr den embryonalen Charakter aufweisen, unterscheiden sie sich doch deutlich von sogenannten adulten Stammzellen, die von einem Erwachsenen gewonnen werden können.
Direkt nach der Geburt des Kindes wird auf Wunsch der Eltern das Blut aus der Nabelschnur gewonnen. Unternehmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, sind in der Lage, das besondere Blut aus der Verbindung zwischen Mutter und Kind aufzubereiten, zu konservieren und bei entsprechender Kühlung über viele Jahre hinweg aufzubewahren. Doch dies lassen sich die Unternehmen gut bezahlen. Da es sich bei diesem Verfahren um keinerlei Leistungen handelt, die die Krankenkassen übernehmen, heißt es für die Eltern, tief in die eigene Tasche zu greifen.
Der Vorteil in den Nabelschnurblut Stammzellen besteht darin, dass aus ihnen eine Vielzahl anderer Stammzellen gewonnen werden können, die im Anschluss für die unterschiedlichsten Stammzellentherapien eingesetzt werden. So gehört die Behandlung von Leukämie bereits seit Jahren zu den Krankheiten, die mit entsprechenden Erfolgen mit Stammzellentherapien bekämpft wird. Aber auch verschiedene Tumore oder Autoimmunerkrankungen lassen sich mit Hilfe dieser besonderen Zellen behandeln.
Heute gibt es verschiedene Erkrankungen, die mit Zellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen werden, behandelt werden. Zahlreiche Therapieformen werden schon seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Die Zahl der jährlichen Stammzellentransplantationen in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Noch immer steht die Forschung im Bereich der Nabelschnurblut Stammzellen relativ am Anfang. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zahlreiche Therapien in diesem Bereich noch in ihrer Erprobungsphase sind, aber schon einzelne erfolgreiche Resultate in der Behandlung aufzuweisen vermögen. Auch in der regenerativen Medizin werden diese einzigartigen Zellen immer häufiger eingesetzt. Bereits heute ist es möglich, mitwachsende Herzklappen herzustellen und diese Kindern, die einen angeborenen Herzfehler haben, zu transplantieren.
Keine Sonne? Vitamin D!
Vitamin D, das vor allem als Vitamin D 3 benötigt wird, wird in der Fachsprache als Cholechalciferol oder in der Kurzform als Calciol bezeichnet. Es fungiert im menschlichen Körper als so genanntes Prohormon. Dabei handelt es sich um Stoffe, die selbst noch keine Hormone mit den ihnen zugeschriebenen Wirkungen sind, aber im Stoffwechsel zu echten Hormonen umgewandelt werden können. Der menschliche Stoffwechsel ist in der Lage, mit Hilfe von Sonnenlicht aus Cholesterol Vitamin D bilden zu können.
Außerdem kann man das Vitamin D entweder über die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Als beliebte natürliche Quellen gelten Lebertran, wo es mit einer Konzentration vorkommt, die beim 150-Fachen der Konzentration in Räucheraal liegt, der beim Vitamin D Gehalt auf der zweiten Position der Rangliste steht. Auch in Kalbfleisch, in Hühnereiern und Champignons ist ein relativ hoher Anteil an Calciol bei den lebensmittelchemischen Untersuchungen festgestellt worden.
Da die Bildung von Vitamin D im menschlichen Körper abhängig von der Einwirkung der Sonnenstrahlen ist, kommt es bei Stubenhockern häufig zu einem Vitamin D Mangel, wenn die vom Körper benötigte Menge nicht über die Nahrung zur Verfügung gestellt wird. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die tägliche Aufnahme von 200 IE. Das ist besonders im Winter wichtig, weil dann die Sonneneinstrahlung in der Nordhälfte Deutschlands schon nicht mehr für die natürliche Bildung von Vitamin D ausreicht. Deshalb spricht man bei einer solchen saisonalen Unterversorgung auch von einem Vitamin D Winter.
Ein Mangel an Vitamin D begünstigt die Entstehung verschiedener Krankheiten. Diese betreffen in der Hauptsache den Stützapparat. Deshalb wird bei einem Osteoporoseverdacht als eine der ersten Maßnahmen eine Laboruntersuchung durchgeführt, um einen Vitamin D Mangel als Ursache bestätigen oder ausschließen zu können. Auch die Bildung verschiedener Krebsarten hängt vom Calciol Spiegel im Stoffwechsel ab. Das trifft nach ersten Studien vor allem auf Dickdarmkrebs und Brustkrebs zu.
Auch verschiedene Autoimmunerkrankungen werden durch einen Vitamin D Mangel zusätzlich begünstigt. Dazu zählt neben Morbus Crohn auch Multiple Sklerose. Dass das gesamte Immunsystem davon betroffen ist, zeigt die Tatsache, dass auch Infektionskrankheiten wie Tuberkulose sich bei einem Mangel deutlich schneller ausbreiten können. Allgemein erhöht ein Vitamin D Mangel die Sterblichkeit.
Die Macht der Vitamine
Vitamine sind für den Körper lebensnotwendig, eine Unterversorgung mit Vitaminen kann schwerwiegende Mangelerscheinungen auslösen. Wer nicht täglich abwechslungsreiche Kost zu sich nimmt oder einen vitaminfressenden, stressigen Job hat, kann einfach per Internet zusätzliche Vitamine bestellen. Entgegen der verbreiteten Meinung, in hochindustrialisierten Gesellschaften gebe es keine ernährungsbedingten Mangelerscheinungen, treten diese immer wieder auf oder bewirken Langzeitschäden. Manche Jahrgänge zeigen Schäden an der Schilddrüse, die von Jodmangel hervorgerufen wurden. In Küstennähe und seit der Einführung von Jodsalz stellt dies kein Problem mehr dar. Dieses Beispiel zeigt, dass die tägliche Ernährung einen großen Anteil an der Gesundheit hat, und deshalb mit Bedacht gewählt werden sollte.
Wer regelmäßig frisches Obst und Gemüse verzehrt, legt die beste Basis für eine gute Gesundheit. Da frische Waren jedoch teilweise lange Wege zurücklegen oder lange Liegezeiten im Supermarkt aufweisen, ist der Vitamingehalt im Vergleich zu frisch geernteten Lebensmitteln zum Teil deutlich gesenkt. Denn Vitamine sind in natürlich vorliegender Form nicht lange haltbar. Häufig weist Tiefkühlware, bei der die geernteten Waren möglichst zügig verarbeitet werden, sogar einen höheren Vitamingehalt auf.
Eine beliebte Methode, den Vitaminbedarf zusätzlich abzudecken, ist die Nahrungsergänzung durch Vitamine. Bestellen lassen sich Vitaminpräparate in verschiedenen Varianten und von mehreren Herstellern. Dennoch ist es nicht gleichgültig, welches Präparat man wählt, denn die Verwertbarkeit für den Körper kann sehr unterschiedlich ausfallen. Allergiker achten ohnehin auf die genaue Zusammensetzung der Kapseln. Doch auch eine leichte Unverträglichkeit, die im Alltag kaum spürbar ist, kann die Effizienz der Aufnahme beeinträchtigen. Generell ist es anzuraten, Präparate mit natürlichen Vitaminen denen mit synthetischen Vitaminen vorzuziehen, weil sie besser verträglich sind. Die Kombination mit Enzymen oder Mineralstoffen kann ebenfalls nachteilig oder begünstigend wirken. Es lohnt sich daher, Informationen über die Wirkweisen der kombinierten Stoffe einzuholen.
Ein Mediziner-Lexikon kann eine gute Investition sein
Was ist der Nocebo-Effekt? Inwiefern komme ich mit Spiegelneuronen in Berührung? Sollte ich mein Immunglobulin E einmal ärztlich prüfen lassen? Und was richten Campylobacter-Keime aus? Medizinische Begriffe können Otto-Normal-Verbrauchern ganz schöne Kopfschmerzen bereiten, wenn diese überhaupt nicht wissen, was sie mit einem bestimmten Begriff in Verbindung bringen sollen. So wird ein gewöhnlicher Routinebesuch beim Arzt zu einem Spießroutenlauf: Anstelle von klaren Auskünften über seinen Gesundheitszustand bekommt der Patient medizinischen Fachjargon zu hören, den er nicht versteht. Was für einen ausgebildeten Mediziner selbstverständlich ist, ist für einen Laien unerforschtes Terrain. Nachfragen kann ebenso helfen wie nachschlagen. Da diese Problematik längst bekannt ist, haben diverse Autoren Nachschlagewerke geschaffen, die allerlei medizinische Begriffe aus verschiedenen Fachbereichen der Medizin in verständlicher Sprache einem breiten Publikum zugänglich machen. Alphabetisch geordnet und nach Fachbereichen sortiert erfährt der Patient hier Wissenswertes über Symptome, Diagnostiken, Heilmethoden, Spezialärzte oder die unterschiedlichen Körperteile und ihre Funktionen. Die Wissenschaftlichkeit der Medizinlexika richtet sich je nach dem Zweck, den sie zu erfüllen haben. Sicherlich ist ein Medizinlexikon für angehende Ärzte anders aufgebaut und geschrieben als eines, das sich auf einen humorvollen Umgang mit der Thematik konzentriert. Bevor man sich eine Quelle für spezielle medizinische Begriffe sucht, sollte also zunächst die Ernsthaftigkeit und eigene Absicht sowie Weiterverwertung hinterfragt werden.
Es gibt verschiedene Wege, wie man Medizinlexika beziehen kann. Solche, die einen wissenschaftlichen Standard zu erfüllen haben, kann man am besten über eine Hochschulbibliothek oder einschlägig bekannte und renommierte Internetseiten beziehen. Solche, die eher allgemeiner informativer Natur sind, kann man im Buchhandel oder übers Internet erwerben. Wer einfach auf die Schnelle einen Überblick darüber bekommen möchte, was ein bestimmter Begriff bedeutet, kann im Internet in verschiedenen Portalen nachschauen. Viele Seiten, die sich mit dem Thema Medizin beschäftigen, bieten Medizinlexika an. Für einen ersten Eindruck reicht das allemal.
Was genau ist eigentlich eine Apotheke?

Unter einer Apotheke versteht man heute ein Geschäft, in dem man Medikamente, aber auch andere medizinische Produkte erwerben kann. Auch werden diese in der Apotheke geprüft und teilweise auch produziert. Zu den wesentlichen Aufgaben, die einen Apotheker und das in der Apotheke arbeitende Fachpersonal betreffen, gehört insbesondere die Beratung der kranken Menschen, die die Apotheke aufsuchen. Der Apotheker muss die Patienten gerade über mögliche Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Medikament auslösen könnte, informieren. Oftmals müssen Apotheker auch auf Wechselwirkungen hinweisen, die entstehen könnten, wenn der Patient eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente einnimmt. Neben den Medikamenten und Arzneimitteln vertreiben Apotheken aber auch noch viele andere Produkte. Dies können etwa Mittel zur Nahrungsergänzung, Kosmetika oder andere Produkte sein, die im weitesten Sinne mit dem Thema Gesundheit zu tun haben.
Der Begriff der Apotheke entstammt dem Griechischen. Er steht für Aufbewahrungsort. Die Apotheke war früher in Klöstern derjenige Raum, in dem man Heilkräuter vorrätig hielt, um sie bei Kranken einzusetzen.
Heute hat die Apotheke einen sehr klaren Auftrag, der gesetzlich festgeschrieben ist: Sie ist dazu da, die Bevölkerung mit Arzneimitteln zu versorgen. Deshalb darf nicht irgendwer die Apotheke leiten. Es muss sich um einen Apotheker handeln, der ein Pharmaziestudium erfolgreich absolviert und sich einer staatlichen Prüfung unterzogen hat. Oft helfen dem Apotheker bei seiner Arbeit pharmazeutisch-technische Assistenten, wobei diese vom Apotheker beaufsichtigt werden müssen. Medikamente sind also ganz besondere Waren, die sich bei unvorsichtigem Umgang schnell sehr gefährlich für den Menschen auswirken können. Daher dürfen sie auch nur in Apotheken vertrieben werden.
Unter einer Apotheke kann man auch einen Pharma Shop verstehen. Als Pharma Shops werden jedoch in der Regel die so genannten Internet-Apotheken bezeichnet, die nur über das Internet zugänglich sind. Jeder, der einen internetfähigen Computer hat, kann von zu Hause aus die Pharma Shops online besuchen und dort Medikamente erwerben. Häufig sind die Preise der Medikamente in einem Pharma Shop günstiger. Allerdings muss der Kunde auch auf die Beratung, die er in einer örtlichen Apotheke genießen kann, verzichten. Er kann sich nur anhand von schriftlichen Informationen kundig machen. Nach der abgeschlossenen Bestellung werden die Medikamente schnellstmöglich als Päckchen zugestellt.
© iStockphoto
Joggen nach Plan
Die ersten Schritte erfordern noch eine große Überwindung, aber wer erst einmal Spaß am regelmäßigen Lauf Training gefunden hat, möchte seine Laufschuhe am liebsten täglich schnüren. Jogging wurde in den 60er Jahren in den USA populär und hat sich schnell als beliebter Ausdauersport etabliert.
Viele Argumente sprechen für das Laufen, das die körperliche Leistungsfähigkeit und das Herz-Kreislauf-System stärkt. Jogging wirkt sich auch positiv auf die Knochendichte aus. Durch das sanfte Lauf Training wird zudem der Körper sportlich geformt und selbst Fettpolster an den hartnäckigen Stellen wie den Oberschenkeln, am Po oder am Bauch können mit einem Jogging-Programm bekämpft werden. Jogger verbrauchen bis zu 800 Kalorien pro Stunde und bauen mit diesem erhöhten Energieverbrauch ein leichtes Übergewicht ab. Für Fettleibige ist das Lauftraining aufgrund der hohen Gelenkbelastung allerdings nicht geeignet. Das Jogging eignet sich für alle körperlich gesunden Interessenten, während Menschen mit Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronischen Krankheiten zunächst einen Arzt konsultieren sollten.
Angehende Jogger fangen am besten klein an und trainieren in kleinen, aber regelmäßigen Einheiten unter Einhaltung des Wohlfühlbereichs – dieser bewegt sich bei maximal 70 Prozent der erhöhten Herzfrequenz. Untrainierte steigern ihre Laufzeit dabei entsprechend der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit. Besonders motivierte Laufanfänger sollten es mit den ersten Trainingseinheiten aber keinesfalls übertreiben, da der Körper auf seine trainingsfreien Tage zur Regeneration angewiesen ist. Grundsätzlich stellt das Laufen einen gesunden Körper nicht vor erhöhte Belastungen, wobei jedoch besonders die Bänder, Sehnen und Gelenke sich erst an das Jogging gewöhnen müssen.
Eine Pulsuhr ist dabei behilflich, die Belastung richtig einzuschätzen und sich beim Joggen nicht zu übernehmen. Pflicht ist zudem ein guter Laufschuh, der auf das Gewicht und die Art des Untergrundes abgestimmt ist. Auch Laufkleidung aus dem Sportfachhandel erleichtert das Joggen mit atmungsaktiven Materialien und Lauftextilien für alle Jahreszeiten. Tatsächlich macht das Joggen nämlich nicht nur bei schönem Wetter Spaß, sondern bringt auch Bewegung in den trüben Winter und in düstere Herbsttage.
Diagnose Osteoporose
Die Osteoporose ist eine Erkrankung, die in Deutschland häufig auftritt, zurzeit gibt es hier zu Lande etwa 6 Millionen Erkrankte. Meistens sind Menschen in der zweiten Lebenshälfte betroffen. Die Krankheit ist durch eine Verminderung der Knochenmasse gekennzeichnet. Wenn ein Knochen sich zurückbildet verliert er seine Stabilität und es kann im Falle eines Sturzes wesentlich leichter zu Frakturen kommen als bei gesunden Menschen. In einer Osteoporose Kur versucht man das Schwinden der Knochenmasse zu verlangsamen und etwaigen Stürzen vorzubeugen.
Der menschliche Knochen hat die Eigenschaft, dass er unter Belastung besonders zum Wachstum angeregt wird. Das heißt, Menschen die sich wenig bewegen haben in der Regel auch weniger Knochenmasse. In einer Osteoporose Kur werden deshalb Sportliche Aktivitäten wie Schwimmen oder Bewegungstherapie angeboten um das Knochenwachstum anzuregen. Aber auch die Ernährung spielt bei der Osteoporose eine wichtige Rolle. Zum Wachsen braucht der Knochen Calcium, Vitamin D und Proteine. Das heißt man sollte zum Beispiel regelmäßig Milch und Käse verzehren, da diese Lebensmittel reich an Calcium sind. Das Vitamin D baut Calcium in den Knochen ein und ist deshalb ebenfalls wichtig, es ist zum Beispiel in Seefisch enthalten. In einer guten Kur wird auf eine Vitamin- und Nährstoffreiche Ernährung geachtet. Durch Bewegung und die richtige Ernährung lässt sich das Fortschreiten der Krankheit also verlangsamen. Ein anderes Risiko für Osteoporosekranke ist der Sturz. Hierbei treten meistens Frakturen auf. Oftmals ist der Schenkelhals oder die Hüfte gebrochen, was für die Betroffenen massive Folgen haben kann. Deshalb ist es wichtig, dass man in einer Osteoporose Kur über Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen aufgeklärt wird. Eine Maßnahme wäre zum Beispiel das Tragen von sicherem Schuhwerk.
Das Grundsätzliche Risiko eines Sturzes lässt sich aber auch mindern. Hierzu haben sich so genannte Protektoren bewährt, dies sind in Textilien vernähte Hartplastikplatten, die die Folgen des Aufpralls beim Sturz verringern. Viel wichtiger als eine Osteoporose Kur in einer Klinik ist die alltägliche Behandlung der Krankheit.