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Japanisch schön!

Kimono ist die Bezeichnung eines traditionellen Kleides aus Japan. Zusammengehalten wird es durch einen breiten Gürtel. In Japan bezog sich Kimono zunächst auf sämtliche Kleidungsstücke und ihre Arten. Der Kimono, wie man ihn heute kennt, nahm seinen Urprung im 8. Jahrhundert n. Chr. und blieb seitdem nahezu unverändert, sowohl in der Version für Frauen als auch in der für Männer. Ein Kimono-Kostüm für Frauen besteht meist immer aus nur einer Größe. Es werden passend gemacht, indem man es faltet und klemmt. Heutzutage sind allerdings auch immer öfter Kimonos in verschiedenen Größen erhältlich – für Frauen und für Männer. Nur extrem stark gebaute Menschen, beispielsweise Sumo-Ringer, brauchen einen speziellen Zuschnitt des Kimonos. In den letzten Jahrhunderten wurden die Stile und Farben der Kimonos immer weiter verändert, und auch die zugehörigen Accessoires nahmen häufig unterschiedliche Gestalt an. Für jeden Anlass gibt es einen bestimmten Kimono. Je nachdem welcher Art der Anlass ist, variieren auch die Formen und Arten der Kimonos. Von leger bis seriös und förmlich sind verschiedene Kimono-Variationen erhältlich, aus denen der Träger die am besten geeignete wählen kann.

Ein wichtiges Merkmal eines Kimonos besteht darin, dass er aus einem einzigen Ballen Stoff produziert wird, der festgelegte Ausmaße besitzt. Daher sind Kimonos mit einem größeren Schnitt schwerer zu finden und auch um einiges teurer, als kleinere Varianten. In der Öffentlichkeit sieht man den Kimono jedoch immer seltener. Mittlerweile wird diese Kleidungstradition hauptsächlich von den Geishas aufrechterhalten, welche auch oft passende Accessoires wie eine Holzpuppe oder Holzsandalen tragen.