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Die Wirkung von Apfelessig gegen Pickel und Mitesser

Gerade in der Pubertät ist die Haut sehr empfindlich und reagiert auf veränderte Lebensumstände, Essgewohnheiten und Pflegeprodukte häufig mit Pickeln und Mitessern. In besonders schweren Fällen tritt auch das Krankheitsbild Akne auf, unter der auch noch viele Erwachsene leiden.

Die Kosmetikindustrie bietet gegen diese Leiden eine Vielfalt an Produkten an, die die Hautunreinheiten lindern und neuen vorbeugen sollen. Doch auch verschiedenen Hausmitteln wird eine positive Wirkung auf das Hautbild nachgesagt. Neben bekannten Mitteln, wie Heilerde, Teebaumöl oder Zink, gehören auch die Substanzen im Apfelessig zu den Mitteln, die eine heilende Wirkung haben sollen. Denn der darin enthaltene Schwefel vermindert eine übermäßige Talgproduktion, wie es sehr oft bei fettiger Haut üblich ist. Außerdem wird Essig auch eine desinfizierende Wirkung nachgesagt, die Bakterien auf der Haut abtötet und so Entzündungen entgegenwirkt.

Für die Verwendung von Apfelessig gegen Pickel gibt es verschiedene Rezepte. Mischt man etwas Wasser in einem Verhältnis 1:1 mit Apfelessig und füllt dieses Gemisch in eine Flasche, hat man sich ein Gesichtswasser hergestellt. Man kann auch etwas Teebaumöl hinzu mischen, was die antiseptische Wirkung noch verstärken soll. Dieses Gesichtswasser hat eine klärende und antibakterielle Wirkung und reinigt die Haut, indem man es morgens und abends mit einem Wattepad aufs Gesicht aufträgt. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann die Haut wie gewohnt eingecremt werden. Alternativ zu diesem Gesichtswasser lässt sich aus Apfelessig auch eine Gesichtsmaske herstellen, die einmal wöchentlich angewendet wird. Für diese Maske werden neben Apfelessig noch andere Zutaten, wie Honig, Zucker und grüner Tee, benötigt. Diese Zutaten werden in keinem bestimmten Mischungsverhältnis in eine Schüssel gegeben und zu einem Brei verrührt. Wichtig ist, dass die Konsistenz fest genug ist, um im Gesicht haften zu bleiben, aber flüssig genug ist, um sich auf der Haut verteilen zu lassen. Bevor die Maske aber aufgetragen wird, muss das Gesicht gewaschen werden und angefeuchtet bleiben, damit die Maske haften bleibt. Nach einer Einwirkzeit von mindestens fünfzehn Minuten kann die Maske mit lauwarmen Wasser abgespült werden. Die Wirkstoffe in dieser Maske sollen sich positiv auf entzündete Hautstellen auswirken und neuer Pickelbildung vorbeugen. Honig zum Beispiel hat eine antibakterielle und zugleich pflegende Wirkung, während der Tee zur porentiefen Reinigung beiträgt. Der Zucker in der Maske entfernt abgestorbene Hautschüppchen und der Apfelessig reguliert die Talgproduktion der Haut, durch deren Übermaß neue Unreinheiten entstehen können. Bei punktuellen Beschwerden und kleinen Pickeln kann Apfelessig auch pur angewendet werden. Dazu werden einige Tropfen auf ein Wattestäbchen gegeben und die Pickel und Mitesser damit vorsichtig betupft. Diese Anwendung kann über den Tag verteilt mehrere Male vorgenommen werden.